Gesundheit braucht Fitness

Gutachten bestätigt die Möglichkeit einer verantwortungsvollen Wiedereröffnung der Fitnessstudios

Es ist unbestritten, dass die mit der COVID-19 Pandemie einhergehenden Beschränkungen im öffentlichen Leben zahlreiche negative physische und psychische Auswirkungen mit sich bringen. Bewegungsmangel durch Isolation kann beispielsweise Diabetes, Depressionen und Herz-Kreislaufprobleme verursachen.

Deshalb appelliert der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. (DIFG) unter dem Hashtag #GesundheitBrauchtFitness an die Bundesregierung, die Bundesländer und ihre Minister, die Fitnessstudios in Deutschland zeitnah zum Wohle der körperlichen und mentalen Gesundheit von rund 12 Millionen Mitgliedern wieder zu öffnen – mit bundesweit einheitlichen Standards und höchstmöglicher Sicherheit. Ein Gutachten, das gemeinsam von der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf erstellt wurde, bestätigt, dass eine verantwortungsvolle Wiedereröffnung der Fitnessstudios unter Einhaltung eines wissenschaftlich fundierten Maßnahmenkonzeptes möglich ist.

Derzeit sind 14 Prozent der deutschen Bevölkerung in 9.669 Fitness- und Gesundheitsbetrieben angemeldet. Neben diesen 11,66 Millionen Mitgliedern zeugen zudem 217.400 Beschäftigte von der gesellschaftlichen Relevanz des deutschen Fitnessmarktes. Die Branche ist von den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie wirtschaftlich fundamental betroffen, insbesondere durch die Schließung sämtlicher Standorte bundesweit. Nahezu 100 Prozent des Studiopersonals befindet sich in Kurzarbeit. Dennoch befürwortet der vom DIFG vertretene Teil der Branche diese Maßnahmen derzeit uneingeschränkt. Die Fitnessbranche kann und will im Kampf gegen die Corona-Epidemie Verantwortung übernehmen und ihre Expertise einbringen, um eine geordnete Wiederinbetriebnahme der Fitnessinfrastruktur zu ermöglichen. Im Sinne verantwortungsvollen Handelns hat dabei eines absolute Priorität: der größtmögliche Schutz vor Ansteckung für Mitarbeitende und Trainierende.

5-Punkte-Plan

Der Weg zur verantwortungsvollen Wiedereröffnung von Fitnessstudios

Punkt 5 Punkt 4 Punkt 3 Punkt 2 Punkt 1

Den 5-Punkte-Plan als PDF finden Sie im Downloadbereich.

Konzept zur Wiedereröffnung von Fitnessstudios

Zusammenfassung des Gutachtens der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf

Um die Wiedereröffnung von Fitnessstudios in der Phase des reduzierten, aber noch nicht eliminierten COVID-19 Infektionsrisikos zu planen, hat die TU München in Kooperation mit der IST Hochschule Düsseldorf ein Gutachten erstellt und zugleich ein Konzept entwickelt, wie das Infektionsrisiko in Fitnessstudios deutlich reduziert werden kann. Zum Autorenteam gehören die Betriebsärztin Dr. Andrea Dietlmeier, die Juristin Prof. Dr. Angela Lindfeld, der Virologe Prof. Dr. Roger Everett, der Fitnessexperte Prof. Dr. Stephan Geisler sowie zwei Sportbiologen, Dr. Martin Schönfelder und Prof. Dr. Henning Wackerhage.

In der vorliegenden Zusammenfassung des Gutachtens schlagen die Autoren für die Wiedereröffnung von Fitnessstudios den oben skizzierten 5-Punkte-Plan vor. Für die Umsetzung enthält das Dokument eine detaillierte Checkliste. Darüber hinaus werden in der Zusammenfassung oft gestellte Fragen zu COVID-19 und Fitnessstudios beantwortet. Dies soll Studiobesitzern und Mitarbeitern das nötige Wissen vermitteln, das für die Wiederöffnung eines Fitnessstudios in Zeiten der Corona-Krise wichtig ist.

Die Zusammenfassung des Gutachtens der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf steht hier zum Download bereit.

Eindämmung psychosozialer Folgen von COVID-19 durch körperliche Aktivität

Beitrag der Fitnessstudios zu sozialem Frieden und Lebensqualität

Um die psychosozialen Folgen der COVID-19 Pandemie einzudämmen ist es wichtig, der Bevölkerung Zugang zu gesundheitsorientierten, körperlichen Aktivitäten zu ermöglichen. Krafttraining und kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining haben vielfältige positive Effekte, die
wissenschaftlich nachgewiesen sind. Die Vielfalt der Trainingsangebote in Fitnessstudios bietet hier zahlreiche Vorteile. Durch die qualifizierte, gesundheitsorientierte Betreuung der Trainierenden besteht ein Schutz vor nicht gewollten Nebenwirkungen des Trainings. Darüber hinaus kann das Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus für Trainierende und Mitarbeiter unter Einhaltung des wissenschaftlich basierten Maßnahmenkonzeptes minimiert werden.

Für Menschen, die derzeit aus finanziellen oder zeitlichen Gründen keinen Zugang zum Training in stationären Einrichtungen haben, können zudem in Kooperation mit der Fitness-Industrie und Präventionsanbietern Alternativen geschaffen werden, wie z. B. Online-Trainings mit zusätzlicher Betreuung durch die Fitnesstrainer in den Studios.

Den gesamten Beitrag der Autoren Prof. Dr. Niels Nagel und Anna Lisa Martin-Niedecken können Sie hier herunterladen.

Aktuell unterstützen folgende Unternehmen und Verbände die Initiative #GesundheitbrauchtFitness des DIFG e. V.:

Über den DIFG

Der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. (DIFG) setzt sich für die übergeordneten Interessen der Industrieunternehmen im deutschen und internationalen Fitnessmarkt ein. Mitglieder erhalten eine Plattform für die Weiterentwicklung von Netzwerken und zur Schaffung von Synergieeffekten. Durch Studien und Expertisen, sowie mehrfach im Jahr stattfindende Veranstaltungen setzt sich der Verband für den Wissenstransfer und ein qualitätsorientiertes Wachstum innerhalb der Fitness-Branche ein. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen nicht nur die führenden Hersteller von Fitnessgeräten, sondern auch Softwareanbieter, Beratungsunternehmen, Dienstleister und Franchise-Anbieter.

Ansprechpartner
Industrie

Prof. Dr. Niels Nagel

Geschäftsführer
des DIFG e. V.

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Ansprechpartner
Politik und Presse

Ralph Scholz

1. Vorsitzender
des DIFG e. V.

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Ansprechpartnerin
Fitnessstudios

Christine Schacht

2. Vorsitzende
des DIFG e. V.

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Download-Bereich

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema sowie Material für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Presseinformation: Gesundheit braucht Fitness

Presseinformation: DIFG und DTB mit gemeinsamer Position zur Wiederinbetriebnahme von Sportstätten

Positionspapier des DIFG e. V.

5-Punkte-Plan für die Wiedereröffnung von Fitnessstudios

Zusammenfassung des Gutachtens der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf

Eindämmung psychosozialer Folgen von COVID-19

Nachtrag zum Gutachten der TU München und IST Hochschule Düsseldorf zu „Menschen mit einem stark erhöhten Risiko“ (Seite 23 (Punkt 4.9) im Originaldokument

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Branchenspezifische Informationen und Materialen rund um die Kampagne

* Die auf Basis des Gutachtens der TU München und IST Hochschule Düsseldorf erstellten Schulungsunterlagen zur verantwortungsvollen Wiedereröffnung der Fitnessstudios liegen nun zum kostenlosen Download im Login-Bereich für Sie bereit.

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Verordnungen des Land NRW für die Wiedereröffnung der Fitness-Studios

Das Land NRW hat eine Verordnung erlassen, die ab sofort gilt und Studios die Eröffnung ab dem 11. Mai 2020 ermöglicht. Dies für Fitness-Studios in NRW (Stand 9.5.2020, 12 Uhr).

Einen Link zur Verordnung finden Sie hier:

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Den Anhang mit weiteren Regelungen für die Fitness-Studios finden Sie hier:

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